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Eine filigrane Konstruktion fügt sich harmonisch in die Natur ein

Pylonbrücke über die Jagst in Möckmühl

Beschreibung

Für den weiteren Ausbau des schönen Kocher-Jagstradwegs hatte die Stadt Möckmühl bereits bei den ersten Gesprächen mit dem Architekt Jürgen Walz ganz genaue Vorstellungen, wie sich die Fuß- und Radfahrbrücke über die Jagst in dem historischen Ort Möckmühl einfügen soll. Durch die moderne Formgebung mit konventionellen Materialien schafft es die Brücke, eine Symbiose zwischen der lieblichen Flusslandschaft und dem historischen Stadtkern einzugehen.

Ausgeführt ist die Brücke als blockverleimte Pylonbrücke mit einem ca. 15 m hohen Stahlpylon und dreifacher Stahlabhängung. Die Flutungswiesen werden mit Vorlandbrücken überbaut, die auf Betonpfeilern aufliegen. Der Hauptträger besteht aus einem blockverleimten Brettschichtholzbalken. Außergewöhnlich ist dabei die schmale Ausführung des Trägers, mit einer Höhe von nur 50 cm. Die Konstruktion wirkt dadurch sehr filigran – trotz Ihrer Breite und Länge. Die Querträger aus Stahlrundrohren sind über Knaggen an den Blockträger angeschlossen.

Diese Fuß- und Radwegbrücke ist ein gelungenes Beispiel dafür, den Reiz einer Stadt durch eine architektonisch anspruchsvolle Brücke zu erhöhen und ganz nebenbei wurde der touristisch begehrte Kocher-Jagst-Radweg auch noch weiter erschlossen. 

Bauherr
Stadt Möckmühl

Baujahr
2007

Planer
Büro Wulle-Lichti-Walz, Möckmühl

Abmessungen
Länge: 94,20 m
Breite: 3,50 m

Konstruktion
Blockverleimte Pylonbrücke mit Stahlpylonen und drei Stahlabhängungen; Gussasphaltbelag

Unsere Leistungen
Fachberatung Holzbau und Projektbegleitung während der Ausführung

Brückenansichten

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